Unternehmen

 

Artgerecht und natürlich
Unsere Mutterkühe, Fleischrinder der Rassen Limousin und Fleckvieh, werden von uns in den Kammlagen des Thüringer Waldes naturgemäß und tierartgerecht gehalten.

Weideflächen & Futter
Die Tiere weiden artgerecht in der freien Natur des Thüringer Waldes um Oberweißbach, denn die Weidehaltung ist für sie die gesündeste
Haltungsform überhaupt. Bereits seit 1992 betreiben wir die ganzjährige Freilandhaltung erfolgreich. Sie hat zu einer weiteren Verbesserung der Tiergesundheit beigetragen. Durch beide Unternehmen werden insgesamt 1.400 Hektar landwirtschaftliche Fläche bewirtschaftet. Davon nutzen wir rund 650 Hektar für die Winterfuttergewinnung und rund 750 Hektar zur Beweidung. Bei etwa 600 Mutterkühen ergibt sich ein Verhältnis von mehr als einem Hektar Weidefläche pro Mutterkuh und Kalb.
In Absprache mit den Naturschutzbehörden pflegen wir verschiedene Bergwiesen und Biotope mit einem hohen Anteil erhaltenswerter Pflanzen, wie beispielsweise die Bergwiese im Oberen Göritzgrund, eine vielfältige Bergwiese mit hohem Anteil an Feuchtwiese, Quell- und Hochstaudenflur. Wir haben uns verpflichtet, im Rahmen des Kultur- und Landschaftspflegeprogrammes (KULAP) ca. 1.200 Hektar zu bewirtschaften. Diese Aufgaben setzen wir u. a. mit unserem Mäh- und Bergtraktor „Aebi TT 270“ um, der besonders zur Mahd und Beschneidung des Heckenwuchses sowie zur Flächenpflege am Hang nach der Beweidung eingesetzt wird.
Unsere Tierhaltung beruht ausschließlich auf der Mutterkuhhaltung und extensiver Grünlandnutzung in einer Höhenlage von 450 – 850 Metern. Wissenschaftliche Untersuchungen zur ganzjährigen Freilandhaltung sowie einer Fütterung auf Basis von Gras, Silage und Heu haben bestätigt, dass so die Tiergesundheit stabilisiert und die ernährungsphysiologische Wertigkeit des Fleisches erhöht werden können. Dem Futter werden weder Leistungsförderer noch Medikamente zugegeben. Der gesamte Tierbestand unterliegt einer ständigen Kontrolle, z. B. durch Kreisveterinäramt, Hoftierarzt und Ökokontrollstelle.

Fleischqualität
Schon im Rohzustand lässt sich die Fleischqualität bewerten: appetitliche Fleischfarbe mit einer guten Marmorierung, frischer Geruch sowie gutes Safthaltevermögen und stabile Schnittfestigkeit.
Das Entscheidende bleibt selbstverständlich der überzeugende Geschmack. Unsere Rinder werden zu fast 100 Prozent mit Gras, Heu und Grassilage versorgt. Wissenschaftliche Untersuchungen haben nachgewiesen, dass durch diese Fütterung der Gehalt an n-3 Fettsäuren im Fleisch verdoppelt werden kann und steigert somit den ernährungsphysiologischen Wert. Einen Einfluss auf den Geschmack des Fleisches haben auch die Vielzahl der Gräser und Kräuter unserer Bergwiesen. So können Sie unser Rindfleisch mit gutem Gewissen genießen.
Neben der guten Produktqualität bieten wir unseren Kunden Transparenz in allen wichtigen Bereichen. Bei der Vermarktung von Jungtieren für die Zucht und die Schlachtung ist ein Herkunftsnachweis ebenso selbstverständlich wie der Nachweis einer umfassenden Tiergesundheit.

Konventionelle und ökologische Tierhaltung
Bei der Pflege der Bio-Weiden darf kein Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, da solche chemischen Mittel im Ökologischen Landbau grundsätzlich untersagt sind. Per Handarbeit werden solche Pflanzen entfernt, die für die Tiere ungesund oder tödlich sein können, wie beispielsweise das Jakobskreuzkraut. Fast 100 Prozent des benötigten Futters wie Heu und Silage stellen wir selbst her.